Nachdem unser Skalarpärchen im Rhythmus von 4 Wochen schon das 5. Mal Eier gelegt hatte, stellte sich endlich Erfolg ein. Bei den ersten Malen ließen wir die Eier im Gemeinschaftsbecken, wo sie nach 4-5 Tagen spurlos verschwanden. Das muß daran gelegen haben, daß die Eltern sie aus Angst vor Feinden vertilgt haben.
Die Fürsorge der Skalareltern ist wirklich vorbildlich. Es beginnt schon 1-2 Tage vor der Eiablage mit einer gründlichen Reinigung der Blattoberfläche (Amazonas Schwertpflanze oder Riesenvalisnerie). Nach der Eiablage befruchtet das Männchen das Gelege. Ist dies geschehen und hat sich die Aufregung gelegt, sollte man das Blatt in einem Zweitbecken so befestigen, dass es etwa die gleiche Stellung hat wie angewachsen (mit einem Stein beschweren) und in einer leichten Wasserströmung liegt.
Dann werden beide Elternteile gefangen und dazugesetzt. Wenn man Glück hat und die Eltern ihre Eier wiedererkennen, muss mann nur noch hoffen, dass nichts schimmelt. Durch das ständige Ansaugen, Auslutschen und Wiederausspucken der Eier durch die Muttertiere (keine Angst, die klebrigen Eier haften immer wieder am Blatt) kann das aber kaum passieren.
Wichtig ist auch – das haben wir auch erst beim zweiten Mal begriffen – nachts ein Notlicht (z.B. Stehlampe neben dem Becken) anzulassen. Sonst bekommen die Eltern Angst vor Feinden (z.B. vor im Wasserstrom bewegten Blättern) und vertilgen ihre Brut.
Nach 8-10 Tagen schlüfpfen die Kleinen und hängen weiterhin am Blatt an ihrem Dottersack, der sie noch 2-3 Tage ohne Nahrungsaufnahme überleben läßt. Die Eltern saugen die Winzlinge immer wieder in ihr Maul und spucken sie gegen das Blatt. Sowie sie jedoch anfangen, sich vom Blatt zu lösen und frei zu schwimmen MÜSSEN die Muttertiere SOFORT aus dem Becken entfernt werden. Dieser Fehler hat uns noch eine gesamte Brut gekostet, da frei schwimmende Fischchen köstliches Lebendfutter für jeden ausgewachsenen (verfressenen) Skalar sind.
Nach 8-10 Tagen schlüfpfen die Kleinen und hängen weiterhin am Blatt an ihrem Dottersack, der sie noch 2-3 Tage ohne Nahrungsaufnahme überleben läßt. Die Eltern saugen die Winzlinge immer wieder in ihr Maul und spucken sie gegen das Blatt. Sowie sie jedoch anfangen, sich vom Blatt zu lösen und frei zu schwimmen MÜSSEN die Muttertiere SOFORT aus dem Becken entfernt werden. Dieser Fehler hat uns noch eine gesamte Brut gekostet, da frei schwimmende Fischchen köstliches Lebendfutter für jeden ausgewachsenen (verfressenen) Skalar sind.
Zeitgleich befanden sich im „Kinderbecken“ noch einige Antennenwelskinder, von denen wir alle 4 Wochen regelmäßig 50-100 Stück im Gemneinschaftsbecken hatten und nun ein paar retten wollten.
Zur Zucht von Antennenwelsen braucht man: 1 Riesenmännchen (12 cm), einige Weibchen und eine Tonröhre von ca. 5-6 cm Durchmesser – im Aquarienladen erhältlich.
Die Wasserqualität hier in Hannover ist mit Sicherheit nicht die beste: 11-14°dH, PH-Wert etwa 7. Kein Torf, Eisendünger, CO2
Aquarium
Unser Eckaquarium war im Eingangsbereich direkt gegenüber der Hauseingangstür ein schicker Blickfang.







