Cux 87

Geplant war es, das Modell wasserdicht und somit fahrtüchtig zu bauen. Nachdem mich das Schleifen und Glätten des Holzrumpfes bis an den Rand der Verzweifelung getrieben haben, und der Zugang zum Innenleben mittlerweile nur noch sehr schwer möglich war, habe ich auf die Abdichtung des Bootsrumpfes mit Giessharz verzichtet.

Aus diesem Grund fristet das Modell jetzt sein Leben als Schaustück im Arbeitszimmer. Wer ganz genau hinsieht, wird erkennen, dass immer noch ein Fischernetz fehlt und auch noch einige Details an Deck (Kocher, Sieb, etc.) bis zur entgültigen Vollendung fertiggestellt werden müssten.

Der gewiefte Profi sieht natürlich sofort, dass es sich bei den Blöcken um ordinäre Plastikteile handelt.

Scharniere und Türklinke sind aus Messingdraht. Dummerweise lässt sich die Kajütentür nicht öffnen. Die Bullaugeneinsätze, sowie der Rettungsring sind aus fertigen Kunststoffteilen. Den typischen Seebären hinter dem Steuerrad habe ich mir geschenkt.

Der Mechanismus zum herunterklappen der Fischernetze ist voll funktionsfähig. Kaum zu glauben bei dem Chaos an Takelage. Wenn mal viel Zeit da ist, werden die Signallichter am Mast mit Lampen ausgestattet.

Das Deck ist in mühevoller Kleinarbeit vollständig beplankt und sieht auch aus der Nähe noch sehr gut aus. Die herumliegenden Taue und Seile vermitteln ein gewisses Mass an Realität.